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Zeit zu handeln: Mehr psychische Gesundheit in Österreich spart Leid und Geld

Psychische Erkrankungen kosten den österreichischen Staat jährlich bis zu 12 Milliarden Euro

Am 10. Oktober ist der internationale Tag der seelischen Gesundheit. Diesem Thema wird hierzulande zu wenig Beachtung geschenkt: Psychische Erkrankungen werden in Österreich nicht ernst genug genommen. Die Kosten, die Österreich und seinen Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern durch die unzureichende psychische Versorgung entstehen, sind enorm. Der Berufsverband Österreichischer PsychologInnen (BÖP) setzt sich gemeinsam mit KooperationspartnerInnen wie GkPP (Gesellschaft kritischer Psychologen und Psychologinnen) und PKP (Pioniere der Klinischen Psychologie) und vielen Unterstützerinnen und Unterstützern, wie Univ.-Prof. Dr. Johannes Wancata (Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik), für eine bessere Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen in Österreich ein. Dafür wurde aktuell eine Petition gestartet, die bereits in wenigen Tagen von mehr als 8.000 Menschen unterschrieben wurde (zur Petition www.pflasterfuerdieseele.at).

Im Rahmen eines Pressegesprächs (09.10.2019 im Café Landtmann) wurde die Versorgungslage von Menschen mit psychischen Erkrankungen in Österreich erläutert. Silvia Ballauf, Fachbereichsleiterin pro mente Wien Selbsthilfe, saß für pro mente Wien am Podium.

> zur APA-OTS Aussendung

Silvia Ballauf betont, dass sie in ihrer alltäglichen Arbeit in der Selbsthilfe immer wieder bemerkt, dass Betroffene einen langen Leidensweg hinter sich haben und zu spät andocken: „Die Wege zu einer professionellen Unterstützung müssen kürzer werden. Daher braucht es sofort freie Plätze für akute menschliche Tiefs“.


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Fotocredit: BÖP/Marton

GesprächspartnerInnen (v.l.n.r.):
Silvia BALLAUF, Fachbereichsleiterin Selbsthilfe bei pro mente Wien
a.o. Univ.-Prof.in Dr.in Beate WIMMER-PUCHINGER (Präsidentin des Berufsverbandes Österreichischer PsychologInnen)

Mag.a Andrea BIRBAUMER (Obfrau Gesellschaft kritischer Psychologen und Psychologinnen)
Univ.-Prof. Dr. Johannes WANCATA (Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik)

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